Gesteckpfeife, Maria Stuart, Porzellanmalerei nach Ramberg, D2686
Deutsch, um 1825
Pfeifenkopf
„Hochwertiger Porzellanpfeifenkopf mit fein handgemalter Darstellung einer Szene aus Friedrich Schillers Drama Maria Stuart, III. Aufzug, 1. Auftritt. Die Komposition folgt dem berühmten Kupferstich nach Johann Heinrich Ramberg aus dem Minerva-Taschenbuch für 1813. Der bauchige Pfeifenkopf zeigt Maria Stuart mit ausgebreiteten Armen in landschaftlicher Kulisse, begleitet von ihrer Vertrauten Hanna Kennedy. Die Malerei besticht durch hohe Detailgenauigkeit, fein abgestufte Farbgebung und transparente ,Lasuren. Montiert mit originalem, durchbrochen gearbeitetem Silberdeckel mit Monogramm „M“. Weiß glasiertes Hartporzellan von hoher Qualität, vermutlich aus einer böhmischen Manufaktur (Raum Klösterle), um 1820–1835. Sehr schönes Sammlerstück der Biedermeierzeit mit literarischem Motiv und belegbarer historischer Vorlage.“ H=10,6cm (a=98,2; b=75,9; c=41,5mm; großer Stielwinkel)
Gesteck
Zweiteiliger Abguß, bestehend aus einem Grundkörper und eingefügter Teil für Aufnahme des Pfeifenkopfes; gedrechseltes glattes Hartholz; Übergang in ein lages geripptes und gebogenes Mundstück aus Horn. L=42cm
Provenienz
- 2024, Juli – „Sammlung Dauer, Magdeburg“ von Kolb Antik GmbH, Neu-Ulm
Anmerkug
- Morgenroth zeigt in seinem Buch vergleichbare Formen S.40 mit Nr. 35 Limbacher und S.43 mit Nr.10 Berliner Form
- „Ein seltenes Beispiel der frühromantischen Porzellanpfeifenmalerei des frühen 19. Jahrhunderts“.
- Alle in Anführungsstriche gesetzten Textpassagen entsprechen ChatGPT vom 02.02.2026