Porzellanpfeife mit festem Abzug, Porzellanmalerei Insekten, D2674
Wohl Pirkenhammer, 1830-1840
Porzellankopf: Zylindrischer Korpus, achtfach gebrochen, sich nach oben weitend; Abguss vom ungarischen Typ, als Rocaille geformt (Morgenroth Nr. 27); mit einer leicht gelblichen Glasur überzogen (unten Rocaillen berieben mit weißem Porzellan durchscheinend), umlaufend mit bunten Muffelfarben die Darstellung von Insekten (Schmetterling, Maikäfer, Raupe, Zecke, Falter, Marienkäfer u.am) mit Schlagschatten (vergl. Morgenroth, Seite 100), wohl vom Maler Johann Zacharias Quast, Porzellan ungemarkt. Montur: Silber mit eingeprägter sitzender Göttin Fortuna mit Füllhorn und Strahlenkrone; H mit Montur = 11,7cm; H ohne Montur = 11,9 m.
Nachweis: D2674
Provenienz
• 2024, Juni – „Sammlung Dauer, Magdeburg“ von Privat aus Haiger
Anmerkung
• In der Sammlung „Dauer, Magdeburg“ befindet sich ein vergleichbarer Pfeifenkopf mit der Inv.-Nr. D2613.
• Bei Morgenroth, Tabakpfeifen sammeln, Kunstwerke in Porzellan, vergl. /060, Seite XLIX, Nr. 127 wird eine formgleiche Pfeife dargestellt und Pirkenhammer um 1840 zugeschrieben.
• In gleicher Literatur behandelt Morgenroth auf den Seite Pfeifenkopf n 100/101 die Insektenbemalung. Aus den Ausführungen lässt sich als wahrscheinlichen Urheber der vorliegenden Insektenmalerei der Maler Johann Zacharias Quast, geb.23.10.1814 in Pirkenhammer, ableiten